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Habichtsadler

Beizjagd auf Feldhasen

Anwarterfalke

erfolgloser Kompanieflug von zwei Harris Hawks auf einen Feldhasen

 

Die Beizjagd auf Feldhasen erfogt beim Österreichischen Falknerorden ohne Hunde. Die Falkner streifen mit ihren jagdbereiten Faustvögeln (Habicht, Habichtsadler, Rotschwanzbussard, Wüstenbussard) über die Äcker und halten Ausschau nach Feldhasen. Sobald ein Hase hoch wird darf der Falkner, der am nächsten ist, seinen Beizvogel fliegen lassen. Verbleibt ein Feldhase in der Sasse, so wird er erst hochgemacht bevor der Jagdflug beginnt.
In der Natur gehört der sehr wehrhafte Feldhase nicht zum Beutespektrum der genannten Beizvögel. Daher muss der Falkner so schnell wie möglich seinem Vogel folgen um ihm gegen die übermächtige Beute zu helfen. Wenn der Greifvogel einen Doppelten Kopfgriff anbringen kann, so gelingt es ihm den Hasen so lange am Boden zu halten, bis sein Falkner zur Stelle ist. Wenn er nur in den Balg des Hasen greift so reißt er nur etwas Wolle aus. Dies sieht zwar spektakulär aus, allerdings entkommt der Feldhase unbeschadet mit maximal leichten Kratzern.
Bei sehr starken Feldhasen werden oft zwei Wüstenbussarde in Kompie auf denselben Hasen geflogen. Dies erhöht die Erfolgschancen und verringert das Verletzungsrisiko der Beizvögel. Eine Garantie für eine volle Falknertasche ist dies allerdings freilich nicht.